Freitag, 29.August 2014 - morgens im Hafen Trogir

Um 8 Uhr war wieder wecken
um 9 Uhr gab es Frühstück
So eine Woche Segeltörn schlaucht auch ganz schön - also als erholsamen Urlaub kann man das nicht sehen ^^
Wenn man die Nächte bisschen feiern will - und das wollen Jugendliche in fremden Städten -
und morgens früh raus damit man an dem Tag ein bisschen vorwärts kommt -
dann schläft man zu wenig ^^
 
Um 10 Uhr legte Anton dann ab
Auch er bekommt seine "Fotos am Ruder"
So selbstverständlich ist das nicht das man in so jungen Jahren eine 15 Meter-Yacht ablegt
Basti half beim Navigieren zwischen den ganzen kleinen Inseln und Untiefen durch
 
Eigentlich wollten sie schon mal "Koffer packen" ^^
Blick in die Kabine von Nico und Basti

Nebenan schlief Felix

Für Diejenigen die noch nie auf so einem Boot waren - hier der Blick ins vordere Klo
Hinten waren auch noch mal zwei Toiletten - eine links, eine rechts - sogar mit jeweils einer Dusche
Der Salontisch war auch gleichzeitig unser Navigationstisch
Kalle mag es wenn dazu immer Platz ist und nachdem immer so schönes Wetter war
haben wir eh immer außen gegessen.
Hinten auf der Eckbank konnte man die Rückenpolster noch wegmachen - das war Kalle's Bett
Er braucht immer Luft zu atmen und will eh immer der "Letzte" und der "Erste" sein ^^
Hinten gab es noch einen Navitisch - mehr eine Handyladestation ^^
Von hier aus links die Kajüte von Anton und Willy mit Dusche und Toilette -
rechts die von Joni und Niki mit Dusche und Toilette
Verzeiht die Unordnung - aber so sieht die Junggesellenbude nach 7 Tagen aus
An einer Tür hinten hing auch noch unser Arbeitsplan
Zuerst leer trug sich jeder ein wenn er was machte
und wirklich, manchmal wurde zwar nachgezählt wann wie oft jemand schon drin stand -
aber so richtig Ärger oder Streit wie in vergangenen Jahren gab es nicht ^^
und der wichtige Plan hing auch noch neben den Wetterberichten.
In der Seefahrt sprechen sie immer von "Knoten" Wind und
Kalle brauchte die Tabelle immer zur Umrechnung zu seinen Beaufort (Bft)
Am Deck wurde gechillt
schon mal Koffer packen wie angeraten wollte noch keiner
 
Dann eher noch mal schön baden ^^
Wir fuhren auf unserer letzten Etappe von Trogir heim nach Primosten
und suchten uns zum Baden und Mittagspause machen die stille Bucht "Sicenica" im letzten hinteren Winkel
An der roten Kugelschreiberspitze warfen wir unseren Anker

 

So sieht die Bucht

auf Andi's Handy aus.

Er hat sich so ein

tolles "Seekartenapp. mit Navigation"

für sein Handy besorgt
 

Ideal, genau das brauchten wir jetzt

Felix schnorchelte wieder los
Dann wurde wieder "Wasser-Baseball" gespielt
derweilen machten Basti und Nico das Mittagessen
Mittagspause
Um 15 Uhr ließ Felix den Anker heben und legte ab
Außerhalb der stillen Bucht herrschte starker Wellengang
und wir mußten genau gegen Welle und Wind
Da hatten wir jetzt aber keine andere Möglichkeit
Bis 18 Uhr mußte das Schiff dem Vercharterer und Taucher vorgezeigt werden
sonst müssten wir 50 Euro Strafe zahlen
Das war ein Riesenspaß für die Jugendlichen.
Was auf diesen Foto nicht so rüber kommt
unsere Yacht hebte es manchmal vorne richtig raus aus dem Wasser
und sprang über die Wellen das es in alle Richtungen spritzte
 
Geschafft - um 16.30 Uhr

waren wir an der Tankstelle

in unserer Heimat-Marina Kremik

bei Primosten

und konnten danach unser Schiff

wohlbehalten dem Vercharterer vorzeigen

So eine Yacht muß man immer vollgetankt zurück geben.
Unser kleiner 60 PS-Dieselmotoren war sehr sparsam
wieder in unserer Box
Hier hatten wir unser Schiff vor 7 Tagen übernommen
und dann machten wir erst einmal Kabatime

und dann wurde 2 Stunden lang

Koffer gepackt, Auto beladen

und unser Schiff soweit sauber gemacht

Landfein gemacht fuhren wir dann um 19.30 Uhr mit unserem Bus ins nahe Primosten
Eine schöne Stadt auf einer Halbinsel, vergleichbar mit Rovinj auf Istrien / Kroatien
Auf dem YCAG-Jugendtörn 2004 war Kalle mit Jugendlichen
dort schon mal im kleinen Stadthafen - sehr schön
In die Altstadt gelangt man nur über diesen Zugang / Damm

und dann ging die Suche los. Nach alter "YCAG-Jugendtörn-Tradition" lud Skipper Kalle
am letzten Abend - wenn alles gut klappte - die Crew zum Essen ein

und das war gar nicht so einfach ein "preiswertes" Restaurant mit vorallem Platz für 8 Personen zu finden.
Unser Niki wies uns dann nach einem Altstadt-Berg-Bummel und unzähligen abgelehnten Restaurants
auf eine Hinweistafel mit Restaurant mit Aussicht in 50 Meter hin
Nach gefühlten 100 Meter Berg nauf waren wir dann bei einem wirklichen tollen Restaurant
mit Platz für 8 Personen und Aussicht aufs Meer
Kalle bei seinem "Cola-Bier" zufällig auch noch aus einem Bavaria-Glas ^^
war mit der Gesamtsituation zufrieden
So ein Törn besteht seiner Meinung nach aus 3 Teilen
- über 1000 km Anfahrt als Alleinfahrer, klappte gut
- Segeltörn, klappte auch gut, Wetter top und keiner verletzt
und jetzt wird doch morgen die Heimfahrt auch noch gut klappen ?!
Die junge "Restaurantbesitzerin" war sehr nett
zum warten bekamen wir Weisbrot und leckeren Thunfischaufstrich
Felix bestellte sich als Vorspeise Muscheln ^^
 
und dann kam unser überreichhaltiges Essen
Die meisten bestellten sich Grillteller für Ein- oder Zwei Personen

Er kann auch lächeln - nur nicht auf Kommando ^^

Das Restaurant war wirklich günstig zu dem was man bekam
 - deswegen noch ein Lob und Dank an dessen Entdecker Niki -
wir bekamen sogar noch genügend Brot für unser Frühstück am nächsten Morgen mit
und danach ging es noch einmal durch die tolle Altstadt von Primosten mit opligatorischen Eis.
Unseren Jugendlichen hätte es schon gefallen hier noch länger zu bleiben ...
aber Kalle wollte mit dem Auto zurück - morgens war um 6 Uhr wecken angedacht
Am Boot angekommen ging Autofahrer Kalle gleich ins Bett - die Jugendlichen saßen noch am Deck zusammen

 

Samstag, 30.August 2014 - morgens, Marina Kremik, Primosten

Um 6 Uhr war wecken, um 7 Uhr saßen wir beim Frühstück
eigentlich sehr gut gelaunt ^^
Kalle lernte in der Woche je länger die Jugendlichen schlafen umso schlechter sind sie danach gelaunt ^^
Danach wurde noch abgespült und das Schiff "besenrein entgereinigt".
Kalle bekam die 1500 Euro Kaution für das Schiff wieder.

Um 8.30 Uhr verließen wir die Marina so langsam Richtung Split.

Zuerst fuhren wir weiter in den Süden nach Split.
Dort kam Nico's Vater Lars mit der Fähre um 10 Uhr rüber von der Insel Hvar um seinen Sohn abzuholen.
Nico verbrachte mit Familie, Großeltern und Onkel mit Familie und Cousin dort noch 2 Wochen Ferien in einer Ferienwohnung.

Dann übergaben wir Basti etwa um 14 Uhr seiner Familie auf Höhe Riejka.
Sie kamen uns von Istrien / Pula entgegen - waren dort schon eine Woche.
Dort verbrachte Basti noch eine Woche Ferien auf einem Campingplatz.

und dann übergaben wir Willy um etwa 21 Uhr auf Höhe Linz seinen Eltern.
Sie verbrachten noch zwei Wochen Urlaub in einer eigenen Ferienwohnung in einem Segelverein am Neusiedlersee
 

Wir machten heimwärts schon viel Baustellen-, Grenz- und Mautstau mit
Anton koordinierte als Beifahrer toll den Treffpunkt mit der Familie von Willy
und an den Rastplatz bei Linz wurde erst mal gegessen
und dann konnte Kalle aber auch langsam nicht mehr.
Nach kurzer Weiterfahrt und nachdem im Auto eh schon alle schliefen
ließ er sich an einem Parkplatz ausrollen und schlief erstmal etwa 4 Stunden

 

Sonntag, 31.August 2014 - irgendein Rastplatz bei Passau / Regensburg ???   morgens um etwa 4 Uhr ging die Fahrt weiter

und nachdem wir noch

kurz Felix daheim absetzten - er fuhr am Montag gleich weiter zu einem Segeltörn 2 Wochen lang auf der Thor Heyerdahl

waren wir endlich am Sonntag Morgen um 7 Uhr am YCAG.

Leider war es kalt und es regnet zur Begr6uuml;ßung in Franken
aber Jonathan und Patrick erwarteten uns schon im YCAG

Aber erst einmal war es uns nach ein paar Stunden Schlaf

 

Dann gingen wir um 11 Uhr zum "Frühstücken" in unsere Stammbäckerei nach Muhr am See ^^
Skipperin Beate und Patrick hatten auch viel zu erzählen -
waren sie doch genau eine Woche vor uns auf etwa selben Kurs in Kroatien unterwegs
Vollgegessen wollten dann alle bloß noch heim
Nachdem am YCAG noch ein bisschen der Bus ausgeleert wurde
verabschiedeten wir uns in die verschiedensten Richtungen
 
Als letzten Akt reinigte Kalle am Montag Morgen noch unseren 9sitzer-Renault Master-Bus
und gab ihn vertragsgemäß bis Mittag wieder in dem Autohaus ab
Ein wirklich tolles Auto. Man sitzt erhöht und hat dadurch ein sicheres Fahrgefühl
weil man weit nach vorne schauen kann.
Und irre viel Platz, Stehhöhe und hinter der letzten Sitzbank könnte man ein Feldbett reinstellen ^^
Nach unseren 2387 km meinte der Vermieter "ist ja wie rausgeschleckt"
und Kalle bekam seine 3000 Euro Kaution wieder.
Der Bus hatte jetzt etwa 4500 km, war also nagelneu.
Den möchte sich Kalle noch öfters für solche Ausflüge ausleihen.
 

Soo, das war unser YCAG-Jugendtörn 2014